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individuelles Lernen

Individuelles Lernen in der Elsa-Brandström-Schule basiert auf dem in der Montessoripädagogik zugrunde gelegten Verständnis vom individuellen Entwicklungspotenzial eines jeden Kindes und der im Schulgesetz verankerten Forderung, jedes Kind gemäß seinem Entwicklungspotenzial individuell zu fördern.

Kinder entwickeln sich in unterschiedlichen Phasen (sensible Perioden); ihre individuelle Lernentwicklung ist dabei sowohl von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft als auch von einem anregenden und motivierenden Lernumfeld, wie es die Schule bieten kann, bestimmt.

Es gilt, langsam oder schnell lernende Kinder mit unterschiedlichen Lernniveaus, Begabungen und Interesse an allen Bereichen unseres wissenschaftlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Lebens zu stärken. Dies kann nur mit einem Unterrichtskonzept geschehen, das Lernen nicht als linearen, gleichmäßigen Prozess auffasst. Nicht allein der Wissenserwerb steht dabei im Vordergrund, sondern vor allem die Ausbildung und Stärkung der verschiedenen Kompetenzen. Die Unterstützung der sozial-emotionalen Persönlichkeit ist hier von besonderer Bedeutung. Individualisiertes Lernen als höchste Form von Differenzierung und Förderung wird bei uns durch eine Unterrichtsorganisation ermöglicht, die Raum und Zeit bietet. Dazu gehören ein integratives Konzept von jahrgangsübergreifenden Klassen (1–4), eine Diagnostik, die auf Beobachtung und geeignete Messinstrumente gestützt ist, das vertrauensvolle und transparente Zusammenwirken aller an der Erziehung beteiligten Menschen und Institutionen, eine kontinuierliche Evaluation und Anpassung sowie die Kooperation und Zusammenarbeit mit den Kitas und den weiterführenden Schulen.

 
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Fördern

Förderung setzt eine genaue Beobachtung des Kindes durch die Lehrkräfte, die Erzieher und natürlich auch die Eltern voraus. Mehrmals im Schuljahr führen wir Lernstandserhebungen mit formalisierten Tests durch: Hamburger Schreibprobe, Stolperwörter Lesetest oder ILSA (Individuums- und Lernentwicklungszentriertes Screening Arithmetik) geben uns erste Hinweise. Diese Tests bieten eine Grundlage, wie wir das Kind in seinen (defizitären) Bereichen bestmöglich fördern können. Diese Förderung geht aber immer einher mit der Stärkung seiner starken Seiten auch im musischen, sportlichen und sozialen Bereich. Die ganze Persönlichkeitsentwicklung im Blick zu haben ist unser Ziel!

 

Fordern

Fordern möchten wir auch die „starken“ Kinder, die das notwendige Futter und Anregungen brauchen, um ihre besonderen Begabungen zu stärken und weiter zu entwickeln. Neben weiterführender Aufgabenstellungen im Schulalltag – auch durch soziales Engagement – sind wir bemüht, mit besonderen Kursen und Angeboten (z.B. Begabtenförderung, Matheknobeln,  Matheplus) das Interesse dieser Kinder an ihrer „Bildung“ zu erhalten.

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